ABOUT

Rose Beer­mann (sie / ihr) ist Künst­le­rin, Tanz‑, Perfor­mance- und Medi­en­wis­sen­schaft­le­rin. Sie studierte Kultur­wis­sen­schaf­ten an der Europa-Univer­si­tät Viadrina in Frank­furt (Oder) und absol­vierte im Anschluss eine Tanz­aus­bil­dung. 2013 schloss sie erfolg­reich den M.A. ‘Choreo­gra­phie und Perfor­mance’ am Insti­tut für Ange­wandte Thea­ter­wis­sen­schaft in Gießen ab. Seit­dem lebt sie in Berlin und arbei­tet als Choreo­gra­phin, Regis­seu­rin, Perfor­me­rin und Drama­tur­gin im Bereich der Freien Darstel­len­den Künsten.

Als künst­le­ri­sche Leite­rin hat sie u.a. folgende Projekte mit unter­schied­li­chen Kollaborateur*innen reali­siert: Show Me How (2014), Strip naked, talk naked (2014), There is a better version of you out there (2015), My Body is the Field for Tomorrow’s Batt­les (2016) und Soft Things (2019). Ihre Perfor­man­ces waren bisher in den Sophi­ensae­len, den Ufer­stu­dios, der Vier­ten Welt und der Aula im Milch­hof in Berlin zu sehen, sowie am Künst­ler­haus Mouson­turm und dem LAB in Frank­furt am Main, dem FFT Düssel­dorf, dem LOFFT Leip­zig, dem Thea­ter­haus Gess­ne­ral­lee in Zürich, dem brut Wien, aber auch auf inter­na­tio­na­len Festi­vals in Bulga­rien, Frank­reich, Maze­do­nien und England.

In den letz­ten Jahren arbei­tet sie vermehrt im Bereich des expe­ri­men­tel­len Films, u.a. mit den Regisseur*innen Frauke Have­mann und Dane Komljen. Ihre Zusam­men­ar­beit mit Dance Komljen, After­wa­ter, wurde 2022 in der Sektion Forum der Berli­nale urauf­ge­führt. Wissen­schaft­li­ches Denken und Schrei­ben ist für sie auch in künst­le­ri­schen Prozes­sen wich­tig geblie­ben, als ein Feld der Inspi­ra­tion und Refle­xion. Ihr Inter­esse an akade­mi­scher Forschung und Lehre brachte sie zurück an das Insti­tut für Ange­wandte Thea­ter­wis­sen­schaft, wo sie von 2017 bis 2022 als künst­le­risch-wissen­schaft­li­che Mitar­bei­te­rin bei Prof. Dr. Bojana Kunst arbei­tete. Von 2022 bis 2025 war sie Dokto­ran­din im Gradu­ier­ten­kol­leg ‘Doku­men­ta­ri­sche Prak­ti­ken. Exzess und Entzug’ an der Ruhr-Univer­si­tät Bochum, wo sie Träg­heit als wider­stän­dige Kraft in expe­ri­men­tel­lem Tanz erforscht hat.